14.09.2019, Essen: Familienpolitik und Aufenthaltsrecht

Workshop im Rahmen des Feminist Futures Festival in Essen (NRW)

Samstag, 14.09.2019, 10:00- 11:30h – Sanaa 4

Zeche Zollverein, 45309 Essen

Ausländerbehörden trennen Familien durch Abschiebungen, Einschränkungen des Familiennachzugs verhindern, dass sich Eltern die Sorgearbeit teilen, binationale Paare verzweifeln an Behördenwillkür …
Der „Schutz des Staates“ für Ehe und Familie gilt offensichtlich nicht für alle.
Für Menschen ohne EU-Pass oder die deutsche Staatsbürgerschaft und für ihre Partner*innen ist die Frage, ob und wie sie eine Familie gründen oder mit ihrer Familie zusammenleben, keine private Entscheidung: Einschränkungen des Familienlebens durch Aufenthaltsrecht und der Verdacht von „Scheinehe“ oder „Scheinvaterschaft“ steht immer im Raum, an heteronormativen Mustern der monogamen Kleinfamilie wird jede Familie gemessen.
Wir möchten euch einen Überblick über Gesetze geben, mit denen Familienpolitik durch Aufenthaltsrecht gemacht wird. Und dann mit euch gemeinsam analsieren, welche bevölkerungspolitischen Interessen dahinter stehen.

Referent*innen:
Elida Haak, Künstlerin + Sprach- und Kulturmittlerin, queere Aktivistin seit 2014 &
Do Lindenberg, Bildungsarbeiterin + Sprach- Sozialwissenschaftlerin, feministische Aktivistin seit 1983.

Aus unterschiedlichen eigenen Betroffenheiten engagieren wir uns gemeinsam gegen Einschränkungen unseres Familienlebens in der Initiative ‚Familienleben für Alle!‘, Berlin
Mehr über uns hier: familienlebenfueralle.net/2019/03/4-frauenstimmen/

Family Policy and Residence Law

Immigration authorities separate families by deportations. Restrictions on family reunification prevent parents from sharing the care work. Bi-national couples often despair of arbitrariness on the part of the authorities…

The „protection of the state“ for marriage and family obviously does not apply to everyone. For people without an EU passport or German citizenship and for their partners, the question of whether and how they start a family or live together with their families is not a private decision: the suspicion of „fictitious marriage“ or „false paternity“ is always possible and each family is measured by heteronormative patterns of the monogamous nuclear family.

We would like to give an overview of family policy through residence law and analyze together the population policy interests behind it.

With:

Do Lindenberg, education worker, linguist and social scientist, feminist activist, Berlin, GER
Elida Haack, artist, language and cultural mediator, queer feminist activist, Berlin, GER
Organized by: Initiative ‚Familienleben für Alle!‘

3 Kommentare

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